Tipps


Stromanbieter für das Laden Zuhause

 

Es gibt mittlerweile die Möglichkeit über einen zweiten Zähler, günstigeren Strom für Elektroautos zu bekommen.
Das funktioniert so ähnlich wie die Nachtstromzähler in der Vergangenheit. Meist behält sich der Energieanbieter vor den Anschluß zu bestimmten Zeiten (meist Tagsüber) zu deaktivieren um Spitzenlasten zu vermeiden. Im Gegenzug bekommt man den Strom dann deutlich günstiger. Aber aufgepass, nicht alle Angebote beziehen sich auf reinen "Ökostrom".

Anbieter für Öko-Auto-Strom sind z.B.:


Ladepunkte und Ladekarten in Marburg und Umgebung

 

Laden bei den Stadtwerken Marburg

In Marburg und Umgebung stehen 14 Ladepunkte meist vor den Gemeindeverwaltungen.
Die Stadtwerke Marburg haben sich dem "Plugsurfing" Verband angeschlossen und berechnen 26 Cent pro kWh.

Laden beim Tegut in Cappel
Die drei Ladepunkte mit jeweils 2x 11kW beim Tegut Supermarkt in Cappel werden von Rhön-Energie betrieben.
Rhön-Energie hat sich dem "The New Motion" Verband angeschlossen.

Laden bei Park & Charge
Es gibt am AquaMar und im Parkhaus am Pilgrimstein je einen Ladepunkt mit zwei Schuko-Steckdosen.
Die Nutzung erfolgt über Park & Charge. Es wird ein Schlüssel für die Box benötigt !

 

Schnellladen bei Autohaus Schubert

Das Autohaus Schubert in der Gisselberger Straße betreibt in Marburg den aktuell einzigen Chademo Schnelllader.
Ladungen sind kostenlos und nur verfügbar während der Öffnungszeiten des Autohauses.


Ladepunkte und Ladekarten Allgemein


Es gibt sehr viele verschiedene Anbieter von Ladepunkten. Die meisten Anbieter sind Energieversorger.
Die Bezahlsysteme und Preisgestaltung ist entsprechend unterschiedlich.
Viele Anbiete stellen im Moment auf die großen Abrechnungssystemen von The New Motion oder Plugsurfing um was die LAge vereinfacht.

 

Laden auf Reisen
Um auf Reisen laden und abrechnen zu können, sollte man sich eine Ladekarte von überregionalen Verbundnetzen zulegen.
Die zwei größten Anbieter sind "Plug Surfing" und "The New Motion".
Beide vergeben Ladekarten ohne Grundgebühren. Eine Anmeldung und Bestellung der Karte ist notwendig, um das System nutzen zu können!

Für Säulen ohne RFID-Leser und bei Nutzung von mehr als 15 kWh je Quartal an Innogy-Säulen (ex-RWE) ist ein Vertrag mit der BEW (Bergische Energie) für 5 EUR je Quartal interessant.

https://www.bergische-energie.de/dienstleistungen/alternative-antriebe/elektromobilitaet/auto/autostrom/

 

Wie man den Goingelectric Routenplaner nutzt, erklärt Daniel Bönnighausen in diesem Video.
Elektroauto Route planen - Daniel erklärt... #01.


Ladepunkte finden

 

Auf dem PC kann man das Laden gut planen mit:

 

Für das Handy gibt es die folgenden Apps:

  • Wattfinder  (Datenbank von Goingelectric)
  • Next Charge
  • Plugsurfing
  • NewMotion
  • eCharge
  • intercharge
  • PlugShare
  • ChargeMap
  • mehr-tanken
  • ElectroMaps (Südwest-Europa)

Unterkünfte mit Lademöglichkeiten

 

Ist man unterwegs, ist es wichtig Unterkünfte mit Lademöglichkeit zu finden.

Hier einige Portale die dabei helfen:


Förderung und Einsparungen

Zuschuss zum Kaufpreis
Aktuell werden Neufahrzeuge, die elektrische Energie von einem Ladepunkt aufnehmen können, gefördert.
Die KFZ-Förderung der BAFA beträgt 1.500,- € für Plug-In-Hybrid-Autos und 2000,- € für Elektroautos.
Der Hersteller muss den Kaufpreis um denselben Betrag mindern, so dass eine Ersparnis von 3000,- € für Plug-In-Fahrzeuge und 4000,- € für rein elektrische Fahrzeuge erzielt wird.
Anträge für die staatliche Förderung gibt es hier:
http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html

Steuerfreiheit
Für ein Elektroauto zahlt man 10 Jahre lang keine KFZ Steuer!

Geschenkter Strom vom Arbeitgeber

Seit dem 1.1.2017 gilt Strom, der vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer unentgeltlich abgegeben wird, nicht mehr als "Geldwerter Vorteil"!
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Verordnungen/2016-11-16-G-stl-Foerderung-Elektromobilitaet.html

 

Das E-Kennzeichen

Bei der Zulassung eines Elektrofahrzeugs kann man ein E-Kennzeichen erhalten. (z.B. MR - EV 123E)
Das "E" am Ende weist das Fahrzeug als Elektrofahrzeug aus. Da die Förderung von Elektromobilität in den Städten und Gemeinden unterschiedlich ist, hilft das E-Kennzeichen den Ordnungskräften ein Elektrofahrzeug zu identifizieren.
Über die entsprechenden Fördermaßnahmen, wie z.B. das Befahren von Busspuren oder kostenloses Parken, muss man sich bei jeder Stadt oder Gemeinde gesondert informieren!

Kostenloses Parken in Marburg
Die Stadt Marburg fördert das kostenlose Parken von Elektroautos auf allen öffentlichen und gebührenpflichtigen Parkflächen. Man kann bei der Stadtverwaltung (ordnung(at)marburg-stadt.de) gegen Vorlage einer Kopie des KFZ-Scheins einen Parkausweis erhalten.
Zusammen mit einer Parkscheibe darf so kostenlos bis zur Parkhöchstdauer geparkt werden.

Geringe Inspektionskosten
Ein reines Elektrofahrzeug hat sehr geringe Wartungskosten, da es weniger wartungsintensive Teile nutzt (Öl, Zündkerzen, Auspuff, Kupplung etc. entfallen). Lediglich die Bremsanlage und das Fahrwerk unterliegen einem Verschleiß.

 

Förderung durch die Stadtwerke Marburg

Die Stadtwerke Marburg fördern ein Elektroauto (kein Plugin Hybrid!) aktuell einmalig mit 750 Euro oder einer Wallbox, wenn man Kunde der Stadtwerke Marburg ist und sich verpflichtet, 2 Jahre lang Kunde der Stadtwerke Marburg zu bleiben.


Sonstiges

 

Rettungskarten
Im Falle eines Unfalls, ist die Feuerwehr auf zusätzliche Informationen angewiesen. Wo schaltet man die Traktionsbatterie ab oder wo kann geschnitten werden? Diese Informationen sind dann meist nicht vefügbar! Erleichtern Sie der Feuerwehr die Arbeit mit einer "Rettungskarte" im Auto. Am besten hinter der Sonnenblende oder an anderer sichbarer Stelle deponieren.
https://www.elektronik-zeit.de/rettungskarten-fuer-elektroautos/